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Deutscher Wein

Deutscher Wein gehört zu den besten Weinen weltweit, vor allem auch weil es gesetzlich vorgeschriebene Güteklassen gibt und eine Vielzahl an verschiedenen Weinqualitäten. Jeder hat bestimmt schon mal Begriffe auf deutschen Weinen gelesen wie beispielsweise Qualitätswein, Spätlese oder Kabinett, doch nur wenige wissen was genau sie bedeuten.

Deutscher Wein: Güteklassen

Ein deutscher Wein wird in verschiedene Güteklassen eingeteilt, und muss amtliche Qualitätsweinprüfungen bestehen, damit er mit entsprechenden Begriffen bezeichnet werden darf. Deutscher Wein wird in vier Güteklassen eingeteilt, dem Tafelwein (seit einem EU-Gesetz 2009 einfach "deutscher Wein" genannt), dem Landwein, dem Qualitätswein und dem Prädikatswein, wobei bei Prädikatsweinen die höchsten Qualitätsanforderungen gelten.

Deutscher Wein

Um einen Wein Deutscher Wein zu nennen gibt es nur geringe Qualitätsanforderungen. Wichtig ist aber, dass "deutscher Wein" ausschließlich aus heimischem Trauben hergestellt wird und die Trauben von zugelassenen Rebsorten stammen und auf zugelassenen Rebflächen angebaut wurden. Unter anderem darf deutscher Wein vor der Gärung nur mit einer festgeschriebenen Menge an Zucker angereichert werden, um den Alkoholgehalt zu erhöhen, was man auch als "chaptalisieren" bezeichnet. Deutscher Wein, also Wein dieser Güteklasse wird im Vergleich zu anderen "Weinnationen" in Deutschland nur in geringen Mengen hergestellt.

Deutscher Landwein

Deutscher Landwein ist ein unkomplizierter, meist trockenen oder halbtrockenen Wein, der eine geschützte geografische Angabe besitzt und für seine Region typisch ist. Das heißt auch, dass zur Herstellung nur Trauben aus der entsprechenden Region verwendet werden dürfen. Das Chaptalisieren (Zuckeranreicherung, um den Alkoholgehalt zu erhöhen) ist bei deutschen Landweinen begrenzt erlaubt. Gesetzlich wurde eine Höchstmenge an Zucker festgelegt. Qualitativ ist der Landwein eine Stufe höher als "deutscher Wein", die Bezeichnung gibt es seit 1982.

Deutscher Wein: Qualitätswein

Qualitätswein wird von allen deutschen Weinen am meisten hergestellt. Er besitzt eine gute Qualität muss aber im Gegensatz zum Prädikatswein nicht die allerhöchsten Qualitätskontrollen bestehen. Dennoch gibt es hohe Anforderungen, so muss ein Qualitätswein eine amtliche Prüfung bestehen, bei der auch sensorisch und analytisch getestet wird. Des weiteren müssen die Trauben für einen Qualitätswein aus einem der 13 deutschen Anbaugebiete kommen und der Wein darf vor der Gärung nur mit einer festgeschriebenen Menge an Zucker angereichert werden, genau wie ein "deutscher Wein". Außerdem sind beim Qualitätswein untere Grenzwerte für den Alkoholgehalt, beziehungsweise für das Mostgewicht, abhängig von Anbaugebiet und Rebsorte festgelegt. Der Oechsle Wert darf gebietsabhängig den Wert von 50 bis 72 Grad nicht unterschreiten.
(Was bedeutet Mostgewicht und Oechsle)

Deutscher Wein: Prädikatswein

Deutscher Wein der höchsten Güteklasse nennt man Prädikatswein. Prädikatsweine werden nochmal mit Prädikaten unterteilt und müssen die höchsten Anforderungen bei der Qualität meistern und werden selbstverständlich auch einer amtlicher Prüfung unterzogen. Diese deutschen Weine dürfen nicht chaptalisiert, also nicht mit Zucker angereichert werden. Für deutsche Weine gibt es verschiedene Prädikate, die vom Mostgewicht abgeleitet werden.

Kabinett

Als Kabinett wird deutscher Wein bezeichnet, der einen geringen Alkoholgehalt besitzt, sehr leicht und fein ist und aus reifen Trauben hergestellt wurde. Das Mindestmostgewicht, abhängig vom Anbaugebiet liegt bei 67 bis 83 Grad Öchsle.

Spätlese

Spätlese bezeichnet man deutschen Wein, wie der Name schon sagt, der aus ein bisschen später geernteten Trauben hergestellt wird. Spätlese sind generell eleganter und reifere Weine. Das Mindestmostgewicht, abhängig vom Anbaugebiet liegt bei 76 bis 90 (bei Rotwein 100) Grad Öchsle.

Auslese

Deutscher Wein wird als Auslese bezeichnet, wenn er aus vollreifen Trauben gemacht wird. "Auslese" deshalb, weil unreife Trauben aussortiert werden. Das Mindestmostgewicht, abhängig vom Anbaugebiet liegt bei 83 bis 95 Grad Öchsle.

Beerenauslese

Beerenauslese ist ein fruchtiger, deutscher Wein und wird aus überreifen Beeren gepresst. Das Mindestmostgewicht, abhängig vom Anbaugebiet liegt bei 110 bis 128 Grad Öchsle.

Trockenbeerenauslese

Trockenbeerenauslese steht ganz oben beim deutschen Wein. Er wird aus eingeschrumpften und edelfaulen Beeren hergestellt und kann nicht in jedem Weinjahrgang gelesen werden. Trockenbeerenauslese schmeckt recht süß und ein bisschen nach Honig, außerdem hat dieser deutsche Wein eine sehr hohe Alterungsfähigkeit, die in die Jahrzehnte geht. Das Mindestmostgewicht, abhängig vom Anbaugebiet liegt bei 150 bis 154 Grad Öchsle.

Eiswein

Deutscher Wein wird als Eiswein bezeichnet, wenn die Trauben bei unter minus 7 Grad geerntet werden, also in gefrorenem Zustand und so auch gekeltert werden. Dabei wird nur das Frucht-Konzentrat ausgepresst. Das Mindestmostgewicht, abhängig vom Anbaugebiet liegt bei 110 bis 128 Grad Öchsle. Seit dem Jahr 2000 unterscheidet man auch zwischen "Classic" und "Selection". Classic bedeutet, dass der Wein aus einer klassischen, gebietstypischen Rebsorte gekeltert wurde und aromatisch, trocken, gehaltvoll und kräftig schmeckt. Selection ist die absolute Königsklasse bei deutschen Weinen. Die Standorte werden genauestens ausgewählt, außerdem werden die Trauben von Hand verlesen und liefern nur einen geringen Ertrag. Dies alles sichert die Spitzenqualität des "Selection"-Weins.

Deutscher Wein - amtliche Prüfung

Obwohl bestimmte Weinanbaugebiete berühmter sind als andere, gibt es nicht das perfekte Weinanbaugebiet aus dem automatisch ein guter Wein hervorgeht. Wichtig sind vor allem die Leistungen des Winzers. Jedes Jahr seit 1971 werden deswegen alle deutschen Weine (Qualitätsweine) immer wieder auf die Probe gestellt und neu bewertet. Dabei wird der deutsche Wein erstmal im Labor analysiert, wobei chemisch getestet wird, welche Inhaltsstoffe, beziehungsweise welche Zusatzstoffe enthalten sind und ob die gesetzlich festgelegten Grenzwerte eingehalten werden. Unter anderem findet auch eine Buchprüfung statt, bei der die notierten Rebsorten, Erntemengen und das Mostgewicht geprüft werden. Schließlich kommt noch das Wein degustieren, also die Wein Verkostung, die von einer unabhängigen Expertenkommission durchgeführt wird. Erst wenn der Wein alle diese Prüfungen bestanden hat, darf er sich Qualitätswein nennen, beziehungsweise mit dem entsprechenden Prädikat bezeichnet werden.

Deutscher Wein - Etikett

Deutscher Wein - Anbau

Deutscher Wein muss nach geltendem Recht entsprechend etikettiert werden. Eine Grundsatzregel besagt, alle Angaben, die nicht ausdrücklich erlaubt sind, sind verboten. So musste eine Sektkellerei nach gerichtlicher Anweisung, das Wort "Wein" von ihrem Etikett entfernen, da es isoliert und ohne genauere Angaben aufgeführt war. Erlaubt sind hingegen beispielsweise die Wörter "Qualitätswein" und "Landwein".

Zu den Pflichtangaben beim deutschen Wein gehört die Qualitätsstufe, zum Beispiel "Qualitätswein" oder bei Prädikatswein die entsprechenden Prädikate. Bei entsprechender Qualität des Weines die geografische Herkunft und der Abfüller, wobei hier auch eine Kennziffer zulässig ist. Natürlich müssen Alkoholgehalt und Menge (Volumen) auf dem Etikett zu finden sein, genauso wie die Loskennzeichnung um den Wein zu identifizieren Weinart (bei Qualitätswein die amtliche Prüfungsnummer). Nach neuem Gesetz müssen auch potentielle Allergene, sowie enthaltene Sulfite auf dem Etikett der deutschen Weine zu finden sein. Die Weinart ist nur in manchen Fällen zwingend anzugeben.
Freiwillige Angaben sind beispielsweise Jahrgang, Rebsorte, Weinort und Lage (genaue Herkunft), Trinktemperaturen, Speise-Empfehlungen und Geschmacksangabe (Trocken, Lieblich...).

Deutscher Wein - Anbau

Deutscher Wein - Anbau

Geschichte des Weinanbaus in Deutschland

Die Anbauform deutscher Weine ist bis aus die Römer zurückzuführen, vor allem in Süddeutschland. Die Römer erkannten die Vorteile der natürlichen Flussterrassen, die so auch heute noch in Deutschland zu finden sind und das Bild ganzer Regionen prägen. Vor allem Kaiser Probus gilt als der römische Kaiser, der nördlich der Alpen in vielen Weinbaugebieten die Weinproduktion einführte. Er war es nämlich der die Verordnung aufhob, die den Weinanbau in den nördlichen Provinzen beschränkte, um den Handel mit Wein aus den südlichen Provinzen zu schützen, da die Eliten diesen bevorzugten. Besonders durch Stationierung extrem großer Heere, aber auch durch die Ausbreitung der römischen Zivilisation insgesamt, stieg der Weinbedarf ständig, was diesen Schritt nötig machte.

Ausgrabungen belegten, dass die Anbauform deutscher Weine in Hang- und Steillagen, wie man sie heute noch kennt, bereits ab dem 1. Jahrhundert praktiziert wurden. Aus den folgenden Jahrhunderten fand man einige Aufzeichnungen, die nicht nur den Weinbau in Deutschland allgemein belegten, sondern auch seine Weiterentwicklung. Bereits Karl der Groß erließ eine Weinverordnung, die man als Ursprung der heutigen Vorschriften bei der Weinproduktion sehen kann. So wurde darin beispielsweise festgelegt, dass Wein in Fässern und nicht in Weinschläuchen aufzubewahren ist und dass auf Grund der Reinlichkeit die Trauben nicht mit den Füssen entsaften werden.

Inzwischen konnte man auch immer mehr Weinanbaugebiete auf Klostergründungen zurückverfolgen, die bei der Entwicklung des Weinanbaus in Deutschland eine große Rolle spielten. Im Mittelalter erfuhr der Weinanbau nochmal eine großen Zuwachs, nicht nur auf Grund steigender Bevölkerungszahlen, sondern auch weil er auf Grund seines Alkoholgehalts normalerweise keimfreier als Wasser war. Zu dieser Zeit war vor allem der Ertrag und die Menge an hergestelltem Wein wichtig, auf Qualität wurde weniger geachtet. So wuchs die Weinanbau-Rebfläche vor dem Dreißigjährigen Krieg zur größten der Geschichte. Auch der Weinhandel wuchs stetig, wurde später aber durch die territoriale Zersplitterung und damit verbundenen vielen, verschiedenen Zölle erschwert. Ebenfalls nicht förderlich für den Weinhandel war die Qualität deutscher Weine. Im Kurfürstentum Trier erkannte man die Ursachen für die schlechte Qualität. Es wurde viel zuviel Kleinberger (oder Elbling) auf schlechtem Boden angebaut und die Stöcke zu hoch gezogen. Dies mündete in der kurfürstlichen Weinbauverordnung, die besagte, dass die schlechten Rebsorten, die zuviel Säure lieferten durch Riesling ersetzit werden sollte. Deutscher Wein wurde dadurch aber nur sehr begrenzt besser, vor allem auch weil nach der französischen Revolution die Menge des Weins wieder wichtiger war als die Qualität. Im 19. Jahrhundert gab es vermehrt nasse und kalte Monate, sodass die Trauben nicht perfekt reifen konnten. Nach Dr. Ludwig Gall wurde das sogenannte "gallisieren" benannt, bei dem man durch Zucker das Fehlen der Sonne ersetzte und durch Wasser die Säure bändigen konnte. Durch dieses Verfahren wurde deutscher Wein qualitativ um einiges hochwertiger und auch für Exporte wieder interessant.

Anbauformen

Die Römer erkannten die Gunstlagen der natürlichen Flussterrassen und prägten so die Anbauform deutscher Weine. Sie pflanzten die Reben im sogenannten Kammertbau im Kammertrahmen aus Holz. Diese Anbauform wandelte sich mit der Zeit zu klein parzellierten Terrassen, bei denen aus örtlichem Stein Trockenmauern locker gesetzt werden. Der Stickelwingert war bis in die 1950er die verbreitetste Anbauform. Bei dieser Methode bekommt jeder Rebstock einen Holz-Stickel als Stütze, die zusammen wiederrum einen Holzrahmen bilden. Ab den 60er Jahren stellte man die Anbauweise auf die sogenannte Guyot-Erziehung um. Dabei werden die Reben an Hängen, in talwärtsgerichteten Holzzeilen, in Hochkultur oder Spalier angebaut. Der Flurbereinigung, also der Umstellung der Anbauform, fielen qualitativ erstklassige, alte Reben zum Opfer und wurden durch Neuzüchtungen ersetzt. Das Ziel war die Rebsorten der maschinellen Bewirtschaftung anzupassen und einen höheren Ertrag zu erwirtschaften. Leider hatte die Flurbereinigung einige negative Folgen, so wurde teilweise das natürliche Bodenprofil durch künstliche Terrassen großflächig und unwiederbringlich zerstört, was eine geringere Fruchtbarkeit und dementsprechend auch einen geringeren Ertrag mit sich brachte. Heutzutage wird oft die Drahtrahmenerziehung eingesetzt, bei der anstatt der Holz-Stickel verzinkte Metallpfosten eingesetzt werden. Die Drahtrahmenerziehung macht maschinelle Ernten möglich, durch den Einsatz von Vollerntern. Diese Umstellung änderte auch das deutsche Landschaftsbild und es viele Trockenmauern wurden abgetragen, um den maschinellen Erntern Platz zu machen.

Deutscher Wein - Rebsorten

Deutsche Weingüter bauen viele verschiedene Rebsorten an, um deutsche Weine herzustellen. Die verbreitetsten und wichtigsten sind im folgenden aufgelistet.

Deutscher Wein: Riesling

Riesling - deutscher Wein

Riesling ist eine weiße Rebsorte und man geht davon aus, dass sie aus Deutschland (Rheintal) stammt. Es werden aber nicht nur deutsche Weine daraus gemacht, denn Riesling ist weltweit bekannt und verbreitet. Bei deutschen Weinen ist er die verbreitetste Rebsorte und wird hauptsächlich im Anbaugebiet Mosel angebaut. Beim Riesling gibt es hunderte verschiedene Unterarten und Synonyme in den verschiedenen Ländern. Auf Grund von DNA-Analysen hält man es für sehr wahrscheinlich, dass Riesling eine Kreuzung zwischen Wildrebe, Traminer und Heunisch (Gouais Blanc) ist. Von der Wildrebe kommt die Frosthärte und die kleinen Beeren, vom Traminer die würzige, fruchtige Note und vom Heunisch die späte Reife. Roter Riesling ist übrigens kein Vorgänger des weißen Riesling, sondern eine Mutation aus der säurehaltigerer Wein gekeltert wird.

Riesling gehört zu den "Cépages nobles", ein französischer Begriff für die edelsten und besten Weine. Auch wenn man von der Rebsorte nicht automatisch auf einen Spitzenwein schließen kann, trifft man Riesling doch oft in Spitzenweinen an. Desweiteren ist er weltweit verbreitet und wird bei verschiedensten klimatischen Bedingungen zu Spitzenweinen gekeltert. Riesling reift erst spät und ist sehr widerstandsfähig gegenüber Frost. In kühlen Gebieten mit sonnigen Steilhängen gedeiht er besonders gut.

Die deutschen Weine, die aus Riesling gewonnen werden, bezeichnet man oft als stahlig (säurebetont), rassig und mineralisch. Sie haben einen tendenziell harmonischen, fruchtigen Geschmack mit einem moderaten Alkoholgehalt und einem hohen Säuregehalt. Man sagt, dass der Riesling den Geschmack (Charakter) eines Bodens wie keine andere Rebsorte einfängt. Deutscher Wein aus Riesling hat normalerweise eine extrem lange Haltbarkeit, vor allem Prädikatsweine halten über einige Jahrzehnte. Einen Rekord stellte der Würzburger Stein auf, der nach 421 Jahren noch genießbar war.

Deutscher Wein: Burgunder

Deutscher Wein aus den verschiedenen Burgunder-Rebsorten ist beliebt und neben Riesling die am häufigsten angebauten Rebsorten. Vor allem der Spätburgunder und der Weißburgunder gelten als Edelreben, da viele edle und feine Weine aus den Trauben dieser Reben stammen.

Spätburgunder

Spaetburgunder - Pinot noir - deutscher Wein

Spätburgunder wird auch Blauburgunder (Österreich), Schwarzburgunder, Pinot noir (französisch) oder Pinot nero (italienisch) genannt. Die Bezeichnung Pinot kommt "pin" dem französischen Wort für Fichtenzapfen, da die Form der Trauben des Spätburgunder denen eines Fichtenzapfen ähnelt. Spätburgunder ist eine extrem alte Rebsorte, die viele verschiedene Bezeichnungen besitzt und in allen Weinbauländern zu finden ist, desweiteren ist ist sie eine Grundlage für Champagner. Aus den Trauben des Spätburgunders werden sehr edle, langlebige Weine gepresst, die beim altern komplexe Aromen entwickeln können. Allerdings ist die Alterung beim Spätburgunder unberechenbar und dementsprechend auch mit Risiken verbunden.

Deutscher Wein aus Spätburgunder ist neben französischem und US-amerikanischen, der in den größten Mengen hergestellte Spätburgunder-Wein. Bis in die 1980er war deutscher Wein aus Spätburgunder noch eher farblos und süß, heutzutage findet man deutsche Weine aus Spätburgunder in Spitzenqualität, die unter den Spätburgunder-Weinen in puncto Farbe, Tanningehalt und Körper ihres Gleichen suchen.

Weißburgunder - Weißer Burgunder

Weissburgunder - Pinot blanc - deutscher Wein

Weißburgunder, Weißer Burgunder oder auch Pinot Blanc (französisch) / Pinot bianco (italienisch) ist eine Mutation des Grauburgunders und eine beim deutschen Wein verbreitete Rebsorte, wird allerdings vor allem in Frankreich und Italien angebaut und französischer Wein und italienische Weine werden daraus hergestellt. In Deutschland wird Weißburgunder hauptsächlich in Baden, Rheinhessen und der Pfalz angebaut. Für Weißburgunder gibt es in den verschiedenen Ländern unzählige Synonyme wie beispielsweise in Österreich, wo man den Weißburgunder als Klevner bezeichnet.

Weißburgunder Weine schmecken meist nach Apfel, Birne, Aprikose, Quitte, Ananas oder allgemein nach Zitrusfrüchten. Allgemein sind diese deutschen Weine eher zurückhaltend, so ist das Aroma dezent, der Körper mäßig und das der Säure- und Alkoholanteil moderat.

Grauburgunder - Ruländer

Grauburgunder - Pinot gris

Grauburgunder, oder auch Ruländer, Pinot gris (französisch) oder Pinot grigio (italienisch) ging als Mutation aus Spätburgunder hervor. Die Beere sind zwar rötlich, dennoch zählt man deutsche Weine, die aus Grauburgunder gemacht wurden zu den Weißweinen. Grauburgunder ist weit verbreitet und es wird nicht nur deutscher Wein daraus hergestellt, sondern Wein in allen möglichen Ländern auf der ganzen Welt. Deutscher Wein aus Grauburgunder ist generell eher körperreich, säurearm, hat einen leichten Apfelton und besitzt einen hohen Alkoholgehalt, außerdem eine goldgelbe, kräftige Farbe, bei extrem guter Qualität auch einen leichten Braunton.

Bei deutschen Weinen entwickelten sich zwei verschiedene Herstellungsmethoden. Um einen Ruländer, einen süßen, schweren Wein zu keltern, benutzt man extrem reife, teilweise edelfaule Beeren. Die neuere Methode, die erst seit den 1990er berühmter wurde und bei der man gesunde Trauben verwendet, die früh gelesen werden, liefert den Grauburgunder, der weniger süß ist und mehr Säure besitzt.

Deutscher Wein: Müller-Thurgau / Rivaner

Müller-Thurgau - deutscher Wein

Der Namen der Rebsorte Müller-Thurgau erklärt sich durch seine Entstehung. Sie wurde nämlich 1882 von Hermann Müller einem Rebenforscher aus der Schweiz, im Kanton Thurgau gezüchtet. Allerdings wollte Hermann Müller aus unbekannte Gründen nicht, dass diese Züchtung unter seinem Namen bekannt wurde, weswegen in der Schweiz zuerst die Bezeichnung "Riesling x Silvaner" gebräuchlich war. Später wurde dann der Begriff "Rivaner" populärer, da man vermutete, dass die Rebe aus Riesling und Silvaner gezüchtet wurde. Dies stellte sich dann als falsch heraus, da die Rebe aus Riesling und Madeleine Royale hervorging. In Deutschland halten sich heutzutage beide Bezeichnungen, entweder Müller-Thurgau oder Rivaner.

Müller-Thurgau ist für deutsche Weine sehr beliebt und weltweit eine der erfolgreichsten Neuzüchtungen. Leicht zu erklären, da sie beim Boden und Klima kaum Ansprüche stellt, früh reift, einen hohen Ertrag liefert und durch den fruchtigen, milden Geschmack gepaart mit Säurearmut genau den breiten Publikumsgeschmack trifft. Aus diesem Grund werden aus Müller-Thurgau oft minderwertige Weine gekeltert, was zu einem schlechten Ruf für die Rebe führte. Dennoch gibt es viele Ausnahmen bei denen aus der Rebe gute, hochwertige Weine hergestellt werden, auch deutscher Wein.

Nach Riesling ist Müller-Thurgau die am weitesten verbreitete Rebsorte in Deutschland und dementsprechende Mengen deutscher Wein werden daraus produziert. Deutscher Wein aus Müller-Thurgau sollte nicht länger als zwei bis drei Jahre gelagert werden, da er nicht besser wird und sogar noch an Aroma einbüßt. Am Besten er wird frisch, als Zechwein getrunken. Deutscher Wein aus Müller-Thurgau ist meist leicht, säurearm, süffig mit einer dezenten Muskatnote und einem blumigen Bukett.

Deutscher Wein: Dornfelder

Dornfelder - deutscher Wein

Dornfelder ist eine Züchtung zwischen Helfensteiner und Heroldrebe und daraus wird roter, deutscher Wein gewonnen. Benannt wurde diese Züchtung nach Immanuel Dornfeld, dem Gründer der Weinbauschule in der Dornfelder gezüchtet wurde. Ursprünglich war er als Deckwein, also nur zur Farbverbesserung farbschwacher Weine. Mit der Zeit erkannte man allerdings das Potenzial des Dornfelders und baute in sortenrein an. Heute wird aus Dornfelder, Wein mit den unterschiedlichsten Qualitätsstufen gewonnen.

Dornfelder reift früh und besitzt dickschalige Beeren. In Deutschland ist Dornfelder in allen Anbaugebieten vertreten, am meisten jedoch in der Pfalz und in Rheinhessen. Die große Beliebtheit erklärt sich durch die hohen Erträge und den niedrigen Anforderungen, die Dornfelder an den Boden stellt, allerdings ist er empfindlich gegenüber Trockenheit, Frost und Pilzkrankheiten. Deutscher Wein aus Dornfelder ist meist sehr dunkel, harmonisch, fruchtig, mit mittlerem Säuregehalt und einem Sauerkirsch-Aroma.

Deutscher Wein: Silvaner

Silvaner - deutscher Wein

Aus Silvaner (auch "Sylvaner" geschrieben) wird weißer, deutscher Wein hergestellt und die Rebsorte wird auch "grüner Silvaner" oder "Österreicher" genannt. Silvaner ist eine natürliche Kreuzung zwischen Traminer und Österreichisch Weiß und wurde 1659 (nachweislich) das erste Mal in Deutschland angepflanzt. 1970 wurde deutscher Wein am Meisten aus Silvaner hergestellt, der Anteil sank aber ständig. Trotzdem wird heutzutage noch eine große Menge an Silvaner in Deutschland angebaut zu deutschen Weinen verarbeitet und auch exportiert. Nicht verwunderlich wenn man bedenkt, dass er hohe Erträge liefert, fruchtbar und blütenfest ist. Silvaner ist vom Charakter eher neutral, was bedeutet dass der Charakter stark vom Standort, beziehungsweise vom Boden abhängt. In Deutschland wid Silvaner hauptsächlich in der Pfalz und Rheinhessen angebaut.

Ein Silvaner hat kein groß ausgeprägtes säuerliches Fruchtspiel und ist eine elegante Weinsorte. Das Aroma ist oft leicht erdig angehaucht und extrem vom Standort abhängig. So bekommt man teilweise einen saftigen und vollmundigen deutschen Wein, manchmal auch einen geschmeidigen Barriquewein oder deutscher Wein, der intensiv, edel und süß ist. Silvaner ist also extrem vielfältig, was Geschmack und Bouquet angeht.

Deutscher Wein: Chardonnay

Chardonnay - deutscher Wein

Chardonnay eine natürlichen Kreuzung zwischen Gouais Blanc/Heunisch und Pinot, was 1998 eine Genanalyse ergab. Chardonnay ist weltweit eine der am meisten angebauten Weinreben und auch sehr beliebt bei der Herstellung deutscher Weine. Klimatisch gedeiht Chardonnay fast überall, allerdings ist er durch seinen frühen Austrieb anfällig für Spätfrost und wächst besser in kalkhaltigen Böden. Die bekanntesten Chardonnay Wein kommen daher wenig überraschend aus Gebieten mit einem hohen Kalkgehalt im Boden.

Chardonnay ist eine qualitativ gute Weinrebe, aus der sehr hochwertiger Wein hergestellt werden kann. Problematisch ist, wenn die Trauben nicht reif genug sind, da man so einen eher dünnen Wein bekommt. Dementsprechend enthalten gute Chardonnays einen relativ hohen Alkoholgehalt. Weißweine können nicht oft von EIchenfässern profitieren, Chardonnay allerdings schon. Die Aromen werden oft als rauchig und geschmacklich nussig, beziehungsweise nach Walnüssen beschrieben. Chardonnay eignet sich im Grunde für alle Weinqualitäten, so gibt es geniale Weine mit Edelfäule, die nur bei später Lese entsteht. Man muss allerdings vorsichtig sein, da beim zu späten Lesen der Säuregehalt extrem absinkt.

Deutscher Wein: Gewürztraminer

Gewürztraminer - deutscher Wein

Gewürztraminer wird auch Roter Traminer genannt, wobei die genau Abstammung nicht geklärt ist. Gewürztraminer ist sehr anfällig für Mutationen, dementsprechend gibt es eine hohe Anzahl an Variationen. Der Anbau von Gewürztraminer gestaltet sich alles andere als einfach. Er hat sehr hohe Ansprüche an Boden und Lage, wobei der Boden leicht erwärmbar, nicht zu trocken und tiefgründig sein sollte. Die Erträge sind eher niedrig und er reift mittelspät. Belohnt wird man beim Gewürztraminer dann aber mit einem hohen Mostgewicht und einem intensiven Geschmack. Trotzdem ist der Gewürztraminer auf Grund des schwierigen Anbau lange nicht so verbreitet als deutscher Wein wie Riesling oder Burgunder.

Deutscher Wein aus Gewürztraminer ist generell eher säurearm und sehr aromatisch, weswegen er sehr beliebt ist. Je nach Sorte schmeckt und riecht ein deutscher Wein aus Gewürztraminer nach Rose, beziehungsweise Rosenblüten, Marzipan, Bitterorange und Litschi.

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