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Französischer Wein

Französischer Wein gehört nicht nur zum besten Wein der Welt, sondern setzt sogar internationale Standards bei der Qualität. Selbstverständlich bedeutet das nicht, dass jeder französischer Wein automatisch besser ist, als alle Weine anderer Länder. Dennoch kommen ein Großteil der besten Weine der Welt aus Frankreich und französischer Wein besitzt durchschnittlich eine hohe Qualität. Nicht umsonst sitzt die Internationalen Organisation für Rebe und Wein in Paris. Auch quantitativ belegt französischer Wein weltweit einen der vordersten Plätze. Hinter Italien ist Frankreich der zweitgrößte Weinproduzent der Welt, wobei der prozentuale Wert an der weltweiten Weinproduktion abnimmt, da Länder wie die USA, Australien und China ihre Weinbaugebiete immer mehr ausbauen. Französischer Wein ist mehrheitlich Rot- oder Roséwein, Weißweine machen nur etwa einen Viertel der Gesamtproduktion aus. Nicht nur durch Lage, Klima und Boden sichert sich Frankreich die Vormachtstellung beim Wein, auch die Qualitätskontrolle gehört zu den besten und weitreichendsten der Welt. Dies verdankt Frankreich der zunehmenden Kriminalität bei der Weinproduktion um 1935. Damals streckten Winzer hochwertige Weine mit billigen Weinen, um die Gesamtmenge und damit auch die Einnahmen zu vergrößern.

Französischer Wein: Qualitätsstufen

Französischer Wein wird in drei verschiedene Qualitätsstufen unterteilt, wobei "Französischer Wein" die unterste und "AOP-Wein" die höchste Güteklasse bezeichnet. Im Gegensatz zu deutschen Weinen, werden in Frankreich öfters verschiedene Rebsorten vermischt und es gibt seltener sogenannte rebsortenreine Weine. Deutscher Wein und französischer Wein unterscheiden sich desweiteren bei der einheitlichen Kennzeichnung. Bei französischen Weinen gibt es nämlich, von Weinbaugebiet zu Weinbaugebiet unterschiedliche Kennzeichnungen und Qualitätsanforderungen, wobei generell bei kleineren Anbaugebieten höhere Qualitätsanforderungen gelten.

VdF - Vin de France (Französischer Wein)

Vin de France, übersetzt "Französischer Wein" oder "Wein aus Frankreich" war früher unter Tafelwein (Vin de Table) bekannt. In dieser Kategorie gibt es im Grunde keine strengen Bedingungen und ist für Marken-Weine oder oft auch für rebsortenreine Weine. Herkunftsangaben sind bei diesen französischen Weinen nicht nötig und so können zum Beispiel gleiche Rebsorten aus unterschiedlichen Gebieten gemischt werden. Für Marken-Weine ist der der gleichbleibende Geschmack extrem wichtig, da dies die Konsumenten häufig erwarten. Die Produktion der Marken-Weine Jahr für Jahr mit gleichem Geschmack, wäre ohne diese Kategorie nicht möglich. Auf dem Wein-Etikett des Vin de France werden dementsprechend keine Anbaugebiete, sondern Marke, Jahrgang und/oder Rebsorte angegeben.

IGP-Weine - Indication Géographique Protégée (Geschützte geografische Angabe)

Früher noch Vin de Pays, also Landwein wurde durch die Bezeichnung IGP-Wein - Indication Géographique Protégée (übersetzt: "Geschützte geografische Angabe") abgelöst. Französischer IGP-Wein, beziehungsweise die Trauben dafür, müssen auf jeden Fall aus einer Region stammen. Neben der Herkunftsangabe gibt es noch einige andere Richtlinien, damit ein französischer Wein zu einem IGP-Wein wird, wie beispielsweise Höchstwerte für den Ertrag und empfohlene Rebsorten. Allerdings sind die Beschränkungen nicht so streng wie bei AOP-Weinen, vor allem bei Rebsorten. Ein Winzer kann in dieser Kategorie mit verschiedenen Rebsorten mehr experimentieren, was bei AOP-Weinen kaum möglich ist.

AOP-Weine - Appellation d’Origine Protégée (Geschützte Ursprungsbezeichnung)

Die strengsten Vorschriften gibt es beim französischen Wein bei AOP-Weinen - Appellation d’Origine Protégée (übersetzt: "Geschützte Ursprungsbezeichnung"). Trauben für einen AOP-Weine müssen aus bestimmten Anbaugebieten stammen. Weitere Faktoren für französische AOP-Weine sind Maximal-Ertrag pro Hektar, die Pflanzen-Dichte, Wein-Analyse und Verkostung, wobei die Vorschriften von Anbaugebiet zu Anbaugebiet variieren. Alle diese Faktoren werden von einer unabhängigen Kontrollorganisation getestet, geprüft und überwacht. Die Kontrollen sind überaus weitreichend und sie umfassen die gesamte Produktionskette. Sie sind so umfassend und genau, wie in keinem anderen Land und bei französischen AOP-Weinen kann man sich der Qualität sicher sein.

Französischer Wein - Geschichte des Weinanbaus

Der Weinanbau ist bis auf die Phoker 600 vor Christus zurückzuführen. Die Phoker waren griechische Einwanderer, die das heutige Marseille gründeten. Sie pflanzten in Südfrankreich zum Eigenverbrauch die Rebsorten an, die sie aus Kleinasien mitgebracht hatten. Um 200 vor Christus wurde der Wein allerdings auch schon exportiert, vorwiegend nach Italien, da die Römer ein großes Interesse an französischem Wein hegten. Der Weinhandel intensivierte sich mit der Zeit und italienischer Wein fand seinen Weg, hauptsächlich übers Meer auch nach Gallien, was Amphoren-Funde belegten. Anderen Funde beweisen, dass es zwischen Gallien und Italien nicht nur Weinhandel, sondern einen reichhaltigen Handel aller Arten von Waren gab. Die ersten Weinberge in Gallien, also in dem französischen Gebiet, dass nicht von den Phokern bevölkert war, kamen allerdings erst durch die Eroberung der Römer ein paar Jahre vor Christus. Was am Anfang nur in Südfrankreich anfing, verbreitete sich schließlich in ganz Gallien und 38 nach Christus berichtete der griechische Schreiber Strabon, dass das gesamte Rhône-Ufer vor Weinreben bedeckt sei.

Französischer Wein - Rebsorten

Französischer Wein wird aus einer Vielzahl an Rebsorten hergestellt, meistens aus roten. Rebsorten werden auch oft kombiniert, um die Vorteile verschiedener Rebsorten in einem Wein zu vereinen. Dies sind die in Frankreich am Häufigsten angebauten Rebsorten:

Französischer Wein: Merlot

Merlot - französischer Wein

Der Ursprung von Merlot wird in Frankreich bei Bordeaux vermutet. Die Bezeichnung verdankt diese Rebsorte wahrscheinlich ihrer Beliebtheit bei Amseln, da Merlot von "merle" (französisch für Amsel) abgeleitet wird. Merlot reift recht früh, ist allerdings anfällig für Spätfrost, Falschen Mehltau und Rohfäule. Durch die hohen Erträge, die der Merlot liefert, ist er international extrem beliebt und quasi in allen Weinbauregionen auf der Welt vertreten. Dies macht ihn zu einer der am Meisten angebauten Rebsorten weltweit, am Häufigsten wird er in Frankreich angebaut. Wenn man allerdings sehr hohe Qualität erzielen will, muss der Ertrag reguliert werden, wie zum Beispiel beim Château Pétrus oder beim Le Pin, die fast ausschließlich aus Merlot gewonnen werden und weltweit zu den besten Rotweinen gehören.

Merlot eignet sich auch zum Harmonisieren und Verfeinern anderer Rebsorten, eine beliebte Mischung ist Merlot und Cabernet Sauvignon. Merlot wird für viele französische Weine verwendet, unter anderem zugelassen für Bordeaux. Lagern muss man Weine aus Merlot nur wenige Jahren, was ihn auch als Minderheitsanteil in anderen Weinen interessant macht, wie beispielsweise in Cuvées. Dadurch sind die Weine früher genussreif, allerdings kann bei langer Zeit der Lagerung das Fruchtaroma verfliegen und durch Kräuter-Aromen ersetzt werden.

Französischer Wein aus Merlot könnte man am Besten als weich, süß, mit malzigen Tönen, vollmundig, fruchtig, geschmacklich ein bisschen nach Pflaumen und körperreich bezeichnen. Außerdem besitzt er einen mittleren bis hohen Alkohol-Gehalt. Er eignet sich sehr gut zur Fasslagerung (Barrique), da er sich gut mit dem Eiche-Geschmack verbindet.

Französischer Wein: Grenache noire

Grenache noire - französischer Wein

Grenache noire, oder auch Garnacha (Spanien), Cannonau (Sardinien) oder Garnatxa (Katalonien) ist eine der am häufigsten angebauten Rebsorten weltweit. Frankreich liegt bei der Anbaufläche ganz weit vorne und Grenache noire belegt in Frankreich einen der vordersten Plätze. Vor allem in den Anbaugebieten Drôme, Départements Vaucluse und Rhône befinden sich die größten Grenache noire Anbaugebiete. Eine weiße Variante des Grenache noire gibt es auch, den Grenache Blanc. Er wird aber genau wie die Variante Grenache Gris eher selten angebaut. Grenache noire wird oft mit der Rebsorte Syrah vermischt, woraus reichhaltige Cuvées hervorgehen. Französischer Wein der nur aus Grenache noire gekeltert wird ist zum Beispiel Châteauneuf-du-Pape oder Costières de Nîmes.

Französischer Wein aus Grenache noire ist generell tanninarm und besitzt wenig Farbe, weswegen öfters sehr fruchtige Weine daraus hergestellt werden. Häufig wird Grenache noire auch mit tanninhaltigeren Rebsorten, wie beispielsweise dem Syrah gemischt, da der Grenache noire Wein tendenziell weich und alkoholreich ist.

Französischer Wein: Syrah / Shiraz / Balsamia

Syrah - Shiraz - Balsamia - französischer Wein

Die Rebsorte Syrah wird im europäischen Ausland auch Shiraz oder Balsamia genannt. Shiraz ist eine Kreuzung der zwei alten französischen Rebsorten Dureza und Mondeuse Blanche, was den Schluß nahe legt, dass Shiraz ursprünglich aus Frankreich, speziell dem Rhône-Tal, stammt. Syrah liefert keinen sehr hohen Ertrag, ist allerdings sehr hochwertig und gehört zu den Edelreben, was Wein aus Syrah extrem begehrt macht. Die Rebsorte treibt spät aus und ist unempfindlich gegen Spätfrost, empfindlich allerdings gegen kalt-nasse Witterung. Wenn Syrah zu wenig Sonne bekommt, reift er nicht vollständig aus, was beim Wein einen uncharmanten, unreifen Geschmack und einen hohen Tanningehalt zur Folge hat. Bei gutem Wetter kann es aber schnell passieren, dass Syrah überreif wird, wobei er Säure und sein fruchtiges Aroma verliert. Auf Grund der schwierigen Anbau-Bedingungen ist Syrah nicht so verbreitet. Allerdings erzielt der Wein ordentliche Preise, was zu einem Anstieg der französischen und auch der weltweiten SyrahRebfläche führte.

Wenn der Syrah bei perfekter Reife geerntet wird und entsprechend gut gekeltert wird, ist er für Kenner weltweit einer der besten Weine. Allerdings benötigt Syrah Wein eine lange Flaschenreife zur Minderung der Adstringenz. Bei normaler Maischegärung bekommt man einen dunkelfarbigen, stark tanninhaltigen Wein, der ein kräftiges Aroma nach Johannisbeeren besitzt.

Französischer Wein: Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon - französischer Wein

Cabernet Sauvignon ist eine spätreifende Sorte und wird im Grunde nur in warmen Ländern angebaut, da der Wein sonst grasig und nach grünem Pfeffer schmeckt. Cabernet Sauvignon wird selten rein angeboten, da er sich super zum Verschnitt eignet, zum Beispiel für Cuvée. Bei ein bisschen kühlerem Klima wird oft versucht Cabernet Sauvignon mit einer frühen Reife zu kombinieren. Cabernet Sauvignon gehört zu den Edelreben, hat weltweit eine große Bedeutung und liegt unter den roten Rebsorten unter den am Häufigsten angebauten. Der Charakter des Cabernet Sauvignon bleibt zwar immer gleich, die Intensität kann jedoch durch den Einfluss des Klimas und der Böden stark variieren. Nicht nur französischer Wein aus Cabernet Sauvignon wird oft bis zu 18 Monaten, manchmal sogar bis zu 30 Monaten in Eichenfässern (oder Barrique) gelagert, damit der Wein ein Vanille- oder Röst-Aroma bekommt un die Strenge der Tannine gemildert werden. So können Winzer sehr individuellen Wein keltern, indem sie ihm eher einen Eichen-Geschmack mitgeben oder aber den Tanninen einen höheren Wert bemessen.

Französischer Wein aus Cabernet Sauvignon ist in seiner Jugend rau, gerbstoffbetont und fruchtig, später bekommt er ein Johannisbeeren-Aroma (Cassis) und feine Röstaromen. Die Aromen werden desweiteren öfters auch mit Lakritze und grünem Paprika beschrieben. Der Geruch ist sehr charakteristisch nach Trauben, teilweise auch nach Zedernholz.

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